Press "Enter" to skip to content

Allgemeine Psychologie: Motivation und Emotion by Klaus Rothermund, Andreas Eder (auth.)

By Klaus Rothermund, Andreas Eder (auth.)

Das Buch vermittelt Basiswissen über zwei grundlegende Konzepte der Allgemeinen Psychologie: menschliche Motivation und Emotion. Welche Theorien sind wichtig? Welche Namen und Persönlichkeiten spielen eine Rolle? Welche Kontroversen und Fragen treiben Forscher aktuell um, was once struggle historisch gesehen für die heutige Entwicklung bedeutsam? In klarer, verständlicher shape führen die Autoren in die wichtigsten Grundfragen ein und verhelfen Leserinnen und Lesern so zu Orientierung und Überblick.

Show description

Read Online or Download Allgemeine Psychologie: Motivation und Emotion PDF

Similar german_14 books

Erfolgreiches Suchmaschinen-Marketing: Wie Sie bei Google, Yahoo, MSN & Co. ganz nach oben kommen

. Horst Greifeneder, ein erfahrener Experte für Internet-Marketing, vermittelt in einer praktischen Anleitung, wie Suchmaschinen erfolgreich als Marketinginstrument genutzt werden können, wie sich die eigene Online-Präsenz für Suchmaschinen optimieren lässt und wie bezahlte Textanzeigen in Suchmaschinen zum effizienten Werbemittel werden.

Der Forschungskraftunternehmer: Leben und arbeiten als Jungakademiker in der wissenschaftlichen Welt

Thomas Daniel Zabrodsky untersucht, welche Lebensstile Jungakademiker unter den gegenwärtigen Bedingungen an Universitäten ausbilden. Um die durch das Gefüge propagierten Lebensstile und den damit verbundenen gesellschaftlichen Rahmen herauszuarbeiten, führt er eine Diskursanalyse nach Michel Foucault durch.

Grundrechte und Grundfreiheiten im Mehrebenensystem – Konkurrenzen und Interferenzen

Der Band widmet sich in acht Beiträgen den vielfältigen Wechselwirkungen des Schutzes von Grundrechten und Grundfreiheiten im europäischen Mehrebenensystem aus nationalen Verfassungen, Europäischer Menschenrechtskonvention und dem Recht der Europäischen Union. Zu Konkurrenzen und Interferenzen kommt es sowohl innerhalb dieses Mehrebenensystems als auch in seinem Verhältnis zu anderen Staaten und zu internationalen Organisationen wie etwa den Vereinten Nationen.

Extra resources for Allgemeine Psychologie: Motivation und Emotion

Sample text

Durch entsprechendes Verhalten lässt sich also der Spannungszustand direkt regulieren: Die unangenehme Spannung wird reduziert, indem wir attraktive Umweltbedingungen aufsuchen oder herstellen und unattraktive Umwelten vermeiden. Was aber macht die Attraktivität einer Umwelt aus ? Eine zentrale Annahme in Berlynes Theorie besteht darin, dass eine Reizsituation dann als angenehm (spannungsreduzierend) empfunden wird, wenn sie einen mittleren Komplexitätsgrad für den Organismus besitzt. 3 Übersteigt die von einer Situation ausgehende Stimulation die Kapazitäten des Organismus, etwa weil vielfältige Eindrücke zu verarbeiten sind (Reizüberflutung) oder weil sich eine Situation in überraschender und unvorhersehbarer Weise verändert und nicht beeinflussbar ist, so wird dies als Überforderung erlebt und es besteht die Tendenz, die Komplexität der Situation zu reduzieren.

Die Struktur einer Versuchungssituation besteht darin, dass eine Verhaltensentscheidung zu treffen ist zwischen dem Aufsuchen eines Anreizes von vergleichsweise geringer persönlicher Wertigkeit, der aber kurzfristig realisierbar ist (smaller-sooner reward, SS), und eines weiteren Anreizes von hoher persönlicher Wertigkeit, der aber erst nach einiger Zeit erreicht werden kann (larger-later reward, LL). Eine Reihe typischer Alltagssituationen weist genau diese Struktur auf: Soll man abends nach dem Kinobesuch noch mit den Freunden in eine Kneipe gehen (SS), wohl wissend, dass dies wahrscheinlich dazu führt, dass man am 48 Motivation als Kraft nächsten Morgen nicht aus dem Bett kommt und die hochinteressante und für den Studienerfolg immens wichtige Vorlesung verpassen wird (LL) ?

Verwickelte dieser die Person plötzlich in ein Gespräch, verschüttete eine Schachtel mit Stecknadeln auf den Boden, oder ein Vertrauter des Versuchsleiters platzte herein und bat die Anwesenden, ihm im Nebenzimmer bei etwas behilflich zu sein). Ovsiankina beobachtete bei nahezu allen Personen eine starke Tendenz zur spontanen Wiederaufnahme der unterbrochenen Tätigkeit. Zunächst weigerten sich die Personen regelrecht, die angefangene Aufgabe überhaupt zu unterbrechen, einige beschäftigten sich auch während der Unterbrechung gedanklich mit der unterbrochenen Aufgabe, und in sehr vielen Fällen (> 80 %) wurde die erste sich bietende Gelegenheit nach der Unterbrechung wahrgenommen, um die ursprüngliche Tätigkeit fortzusetzen.

Download PDF sample

Rated 4.07 of 5 – based on 11 votes