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Arbeitsmarktchancen von Migranten in Europa: Analysen zur by Andreas Herwig

By Andreas Herwig

Andreas Herwig analysiert auf foundation der Europäischen Arbeitskräfteerhebung (EU-LFS) die Arbeitsmarktchancen von Einwanderern in 18 westeuropäischen Ländern. Er untersucht, ob eher die Herkunft der Personen oder die Herkunft ihrer Bildung proper für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration ist und geht der Frage nach, inwieweit landes- und gruppenspezifische Bildungsverwertungschancen durch die Stratifizierung und Berufsfachlichkeit der Bildungssysteme der Aufnahmeländer geprägt werden. Die Ergebnisse liefern Erklärungen für ethnische Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt und bieten einen Beitrag zur Diskussion um den Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen auf Arbeitsmarktchancen.

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Die Betriebe qualifizieren – entsprechend ihrer Bedürfnisse – ihr Personal selbst, beispielsweise durch Training on the job. Die erlernten Fähigkeiten sind schwierig auf andere Betriebe übertragbar, weil sie firmenspezifisch sind und vermutlich nur in beschränktem Maß mit den Erfordernissen in anderen Firmen übereinstimmen (Eyraud et al. 1990). Bei Firmenwechseln ist firmenspezifisches Training on the job immer wieder nötig (Allmendinger/Hinz 1997). Da die Absolventen des Bildungssystems noch über keine berufsspezifischen Fähigkeiten verfügen, beginnt ihr Arbeitsmarkteinstieg typischerweise am unteren Ende der internen betrieblichen Karriereleiter (Brauns et al.

1997). Der große Umfang an Unterschieden macht es unmöglich, alle Aspekte im Rahmen der theoretischen Erklärung ethnischer Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt zu berücksichtigen. Daher werden im Folgenden lediglich zwei Charakteristika der Bildungssysteme beleuchtet: Stratifizierung und Berufsfachlichkeit. Sie scheinen für zwischenstaatliche Unterschiede besonders relevant zu sein, da sie in hohem Maß zu landesspezifischen Bildungsangeboten und Wahlmöglichkeiten für Schüler führen und letztendlich zu divergierenden Bildungsentscheidungen beitragen.

Das kann mit ethnischen Herkunftseffekten begründet werden. Diese bauen auf Boudons (1974) Argumentation der primären und sekundären Effekte der Stratifizierung auf. Daher werden zunächst, zum besseren Verständnis, die allgemeinen Effekte der Stratifizierung erläutert, anschließend die migrationsspezifischen. Primäre Effekte der Stratifizierung resultieren aus einer unterschiedlichen Ausstattung der Familien mit bildungsrelevanten kulturellen, ökonomischen, genetischen, psychologischen oder sozialen Ressourcen und wirken sich auf die schulischen Leistungen der Kinder aus.

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