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Bildung: Ziele und Formen, Traditionen und Systeme, Medien by Michael Maaser, Gerrit Walther

By Michael Maaser, Gerrit Walther

Fakten, Meinungen, Denkanstöße zu allen Formen und Facetten der Bildung. Rund eighty bekannte Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens, aus Medien, Wissenschaften und der Wirtschaft erläutern ihre Vorstellungen zum Thema Bildung. Dargestellt werden die Erscheinungsformen, Instrumente, Ziele, Voraussetzungen, Orte, Institutionen und Akteure der Bildung. Historische Überblicke und Einblicke in andere Länder runden den Band ab. Vielseitiges Lesebuch, das Diskussionsstoff bietet.

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Psycholinguistik

Anhand der leitenden Fragestellung Welche kognitiven Voraussetzungen und Prozesse machen die menschliche Sprachfähigkeit aus? bietet der Band eine umfassende Einführung in die Psycholinguistik. Er präsentiert die folgenden Teilgebiete: Sprachliches Wissen, Spracherwerb, Sprechen, Sprachverstehen sowie Störung und Krankheit des Sprachsystems.

SoLoMo – Always-on im Handel: Die soziale, lokale und mobile Zukunft des Omnichannel-Shopping

Dieses Fachbuch zeigt auf, welches Potenzial das cellular net für den stationären Handel darstellt. Das procuring der Zukunft zeichnet sich durch ein begleitendes Zusammenspiel von sozialer Vernetzung, Lokalisierung und mobiler Internetnutzung beim Ladenbesuch aus. Dieser Dreiklang bildet die foundation für die „Synergien des SoLoMo“, die neue Möglichkeiten der Vermarktungseffizienz – insbesondere für stationäre Händler – erschließen.

Licht werden – Imagination in Therapie und Beratung: Innere Transformationsprozesse durch die Kraft des Bewusstseins

Die Autorin erläutert anhand von Fallbeispielen das therapeutische wie beratende Arbeiten mit menschlicher Vorstellungskraft (Imagination). Dazu bezieht sie zahlreiche – vorwiegend naturwissenschaftliche – Erkenntnisse in die Erklärung der Kraft immaterieller Wirkfaktoren auf das ganzheitliche Gleichgewicht des Menschen und die dadurch entstehenden Transformationsprozesse mit ein.

Profiling zwischen sozialer Praxis und technischer Prägung : Ein Vergleich von Flughafensicherheit und Credit-Scoring

Fabia Schäufele untersucht, wie die Technisierung von Tätigkeiten die Einflussverteilung in den sie umsetzenden sozio-technischen Konstellationen verändert. Die Autorin geht dieser Frage im Rahmen einer vergleichenden Studie von Profiling-Prozessen – zu Sicherheits- und Überwachungszwecken – an Flughäfen und beim Credit-Scoring nach.

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Und auch nicht, weil Kunst und Kultur ihm als gesellschaftliche Pflichtübung, als ein Mittel zum Zweck dienen. Und wenn es nur das ist, das eigene Renommee durch gescheites Daherreden über Kunst heben zu wollen. Von den Amateuren und Dilettanten gibt es zweierlei Leute: Die einen haben schon in ihrer Kindheit, oder später, manchmal sogar aus Gründen der Heilung von körperlichem oder seelischem Schmerz, das Kreative für sich entdeckt. Sie modellieren in Ton, zeichnen oder machen in den Ferien einen Kurs in Landschaftsmalerei.

Und auch das Gegenteil stellt sich ein: Daß man, aus seinen eigenen guten Gründen, bestimmte Werke, Positionen oder Künstler meidet. Im besten Fall, weil man sich damit beschäftigt hat, um zu wissen, daß man das nicht sehen mag und auch nicht braucht. Schon so manche »Kunst im öffentlichen Raum«, die Passanten auf Grund der Kunstvermutung begaffen, darf sich deshalb der Nichtbeachtung anderer rühmen. Oder umgekehrt. Eine schöne Anekdote in diesem Zusammenhang stammt von einer durchaus fortgeschrittenen Kunstliebhaberin, die berichtete, wie sie einmal, ein einziges Mal das Gefühl hatte, den »Blitzschlag mit Lichtschein auf Hirsch« »verstanden« zu haben: als der damalige Direktor des Museums für Moderne Kunst, Jean-Christophe Ammann, dieses Environment bei einer seiner legendären Führungen erklärt habe.

Oder man kann die Erfahrung verlängern, verbreitern, vertiefen und daraus mehr schöpfen: mehr Vergnügen, mehr Erkenntnis, mehr Lebensqualität, könnte man sagen – vorausgesetzt, man leistet auch ein bißchen Arbeit. Die bildende Kunst macht es einem da vielleicht schwerer als andere Künste. Und das Reden und Schreiben über Kunst gehört zu den komplizierten Angelegenheiten. Jedes der gewichtigen Worte, das man dafür verwendet: Schönheit, Leben, Bildung, Individuum zum Beispiel – ist für sich genommen so oft um und umgewendet und in Beziehung zu den anderen gesetzt worden, daß jede Äußerung eine neue Debatte gebiert.

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