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Der Forschungskraftunternehmer: Leben und arbeiten als by Thomas Daniel Zabrodsky

By Thomas Daniel Zabrodsky

Thomas Daniel Zabrodsky untersucht, welche Lebensstile Jungakademiker unter den gegenwärtigen Bedingungen an Universitäten ausbilden. Um die durch das Gefüge propagierten Lebensstile und den damit verbundenen gesellschaftlichen Rahmen herauszuarbeiten, führt er eine Diskursanalyse nach Michel Foucault durch. Anhand einer empirischen Studie analysiert der Autor mithilfe des „Strategien und Taktiken“-Konzepts von Michel De Certeau die praktizierten Lebensstile und geht folgenden Fragen nach: Wo und wie (re)produzieren Jungakademiker den gegenwärtigen Diskurs, wo bauen sie Widerstände gegen diesen auf? Abschließend werden die für die Lebensführung handlungsleitenden Muster herausgestellt und die Tendenzen beschrieben, die sich für die Forschungsarbeit ergeben.

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Der Forschungskraftunternehmer: Leben und arbeiten als Jungakademiker in der wissenschaftlichen Welt

Thomas Daniel Zabrodsky untersucht, welche Lebensstile Jungakademiker unter den gegenwärtigen Bedingungen an Universitäten ausbilden. Um die durch das Gefüge propagierten Lebensstile und den damit verbundenen gesellschaftlichen Rahmen herauszuarbeiten, führt er eine Diskursanalyse nach Michel Foucault durch.

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Alle vier Interpretationslevels sollten als gleichwichtig angesehen werden. Damit ist gemeint, dass keine der Ebenen überbetont oder völlig vernachlässigt werden soll. Auch sind diese vier Ebenen nicht als eine Einbahnstraße zu verstehen, sondern das Auseinandersetzen mit einer der vier Ebenen bezieht auch immer die anderen mit ein. Dabei sollte ein besonderes Augenmerk auf Merkmalen liegen, die sich in den unterschiedlichen Ebenen unterschiedlich darstellen. Es sollte ein Hinterfragen der dominierenden Deutungsweisen stattfinden und eine Offenheit gegenüber alternativen Repräsentationsweisen zugelassen werden.

Auch hier gilt wieder, die nötigen Informationen über die Mitarbeiter und ihre Fähigkeiten mittels Kennzahlensystemen zu erheben. Welcher Mitarbeiter ist der „Richtige“ im jeweiligen Kundenkontakt? Welche Kriterien sollen bei der Einstellung der Mitarbeiter schon mitberücksichtigt werden? (vgl. Hentze/Kammel 1999:213ff) Über die Erhebung der Daten wird zum einen die oben angesprochene Kontrolle ausgeübt, zum anderen will man dadurch gewährleisten, dass immer die richtigen Mitarbeiter am richtigen Ort eingesetzt werden, um mögliche Ineffizienzen abzubauen und Rationalisierungspotenziale sichtbar zu machen.

Es besteht auch die Möglichkeit, ein konkurrenzbezogenes Benchmarking durchzuführen, was die Mitarbeiter anhalten soll, ihre eigenen Bereiche ständig zu verbessern, da das Abschneiden in diesen Benchmarkings mit den nächsten Budgetverteilungen im Unternehmen oder mit der Entlohnung der Mitarbeiter verknüpft wird. (vgl. ebd:258). Die Überlegungen zur Kausalität und der Rationalität führen dann direkt zum dritten Charakteristikum, der MittelZweck-Beziehung. Die Idee von Mittel-Zweck-Beziehungen wirft die Frage auf, wo „Hebel“ in der Organisation auszumachen sind.

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