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Die Verbreitung von Wissen zu Controlling-Instrumenten: Eine by Jens Paul Zühlke (auth.)

By Jens Paul Zühlke (auth.)

Erfolgreiche Controlling-Instrumente, z. B. die Balanced Scorecard, verbreiten sich mit beachtlicher Geschwindigkeit über Branchen, Länder oder gar Kontinente hinweg. Der große Bekanntheitsgrad einiger Instrumente und ihre zunehmende Thematisierung in der Fachdiskussion werfen die Frage auf, ob die Verbreitung instrumentenspezifischen Wissens typischen, fundamentalen Mustern folgt.

Jens Paul Zühlke untersucht die im deutschen Sprachraum und in Großbritannien und den united states in Fachzeitschriften geführte Diskussion zu den drei Controlling-Instrumenten ‚Activity-based Costing’, ‚Target Costing’ und ‚Balanced Scorecard’ auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Er zeigt, dass es keine fundamentalen Muster hinsichtlich Struktur und Entwicklung der instrumentenbezogenen Publikationsaktivitäten und des entsprechenden Wissenstransfers gibt und dass die Verbreitung von Wissen eher das Ergebnis von Zufallsprozessen zu sein scheint. Die in Bezug auf Methode und Untersuchungsraum breit angelegte Untersuchung ermöglicht eine weitergehende Interpretation der Ergebnisse der bisherigen zu diesem Themenkreis verfassten Arbeiten.

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46. Vgl. Abrahamson (1996a), S. 257. Im Rahmen der sog. „Koblenzer Studie“ wurden 360 Manager aus Industrieunternehmen des verarbeitenden Gewerbes befragt; vgl. Homburg et al. (1998). Dabei wurde eine besonders starke konzeptionelle Nutzung von Kostenrechnungsinformationen festgestellt. Das Ausmaß der instrumentellen und symbolischen Nutzung stellte sich als gleich hoch heraus (S. ). 20 Gegenstand der Untersuchung und bisherige Forschung 2. 1. a. abhängig von der jeweiligen Betrachtungsweise unterschiedlich umschreiben.

B. auch Kaplan (1989), S. , hin. B. Watson/Bargiela-Chiappini (1998). g. “ Ferner greifen auch Bjørnenak/Mitchell (2002) auf den Genre-Begriff zurück. Lediglich bei Abrahamson/Fairchild (1999), Mazza/Alvarez (2000), Braam et al. (2002), Bjørnenak/Mitchell (2002) und Rüling (2005) wird eine derartige Trennung vorgenommen. h. durchschnittlichen, Häufigkeitswerte genrespezifisch an. 10 2. Einführung Teil A Vorgehen und Methode Die Arbeit zielt vornehmlich darauf ab, Controlling-Instrumente unter der bisher vernachlässigten Perspektive der Wissensverbreitung zu betrachten und auf bislang nicht gestellte Fragen hin zu untersuchen.

Vgl. Simmel (1957), S. 542f. Becher (1989), S. 68–74, bezeichnet die wissenschaftliche Forschung sogar als besonders anfällig für Modeerscheinungen. Rüling (2005), S. 191, sieht die Wissenschaft im Bereich der Wirtschaft als anfälliger für Moden als die (Unternehmens-)Praxis. Vgl. Blumer (1969), S. 276f. Vgl. Blumer (1969), S. 277–287. 128 Hieraus resultiert eine breite Resonanz auf eine kleine Anzahl von Konzepten und damit die von BLUMER beschriebene kollektive Selektion. Organisationale Konzepte mit einer hohen Popularität werden von vielen Organisationswissenschaftlern entsprechend als Moden charakterisiert.

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