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Dissoziation: Theorie und Therapie by Kathlen Priebe, Christian Schmahl, Christian Stiglmayr

By Kathlen Priebe, Christian Schmahl, Christian Stiglmayr

Wenngleich dissoziative Symptome und Störungen häufig auftreten, werden sie im klinischen Alltag sehr oft nicht erkannt und behandelt. Psychotherapeutische Ansätze zur Behandlung von Dissoziation finden sich kaum, so dass sich viele Kliniker mit dieser Symptomatik unsicher fühlen.

Dieses Buch gibt einen vollständigen und aktuellen Überblick über dissoziative Symptome und Störungen; es beschreibt, wie sie sich ausprägen und used to be guy therapeutisch tun kann.

Im 1. Teil werden Grundlagen dissoziativer Symptome und Störungen ausführlich dargestellt – von der Historie über die Klassifikation bis hin zu Erhebungsinstrumenten, Ätiologie und Neurobiologie. Der 2. Teil ist bestimmten psychiatrischen Störungsbildern gewidmet, bei denen Dissoziation häufig auftritt wie z.B. der Borderline-Persönlichkeitsstörung, der posttraumatischen Belastungsstörung, aber auch der Schizophrenie. Im three. Teil wird zunächst die Datenlage zu psychotherapeutischen und pharmakotherapeutischen Ansätzen überblickartig dargestellt. Schließlich wird ein Therapieleitfaden zur Behandlung verschiedenster dissoziativer Symptome und Störungen beschrieben.

Der modulare Aufbau des Leitfadens erlaubt es, das spezifische Vorgehen in der Therapie zu individualisieren. Bei komorbider Symptomatik können die Therapiemodule in einen Gesamtbehandlungsplan integriert werden.

- Aktuell und wissenschaftlich fundiert

- Überblick für Wissenschaftler und Kliniker

- Beschreibung dissoziativer Symptome und Störungen

- Störungsübergreifender modularer Therapieansatz

- Praxisorientiert mit vielen Fallbeispielen und Arbeitsblättern

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Zz Differenzialdiagnose und Komorbiditäten Trance- und Besessenheitszustände sind v. a. von der Schizophrenie und kurz andauernden psychotischen Störungen sowie affektiven Störungen mit psychotischen Symptomen abzugrenzen. Im Unterschied zu den genannten Störungen ist nach Quekelberghe (1991) die dissoziative Problematik gekennzeichnet durch deren plötzlichen und dramatischen Beginn, die Abwesenheit von formalen Denkstörungen, eine labile Affektlage, theatralisches Verhalten und eine zeitliche Umgrenztheit auf wenige Stunden bzw.

2009). Die Komorbiditätsraten fallen allerdings sehr unterschiedlich aus. So fanden Deveci und Mitarbeiter (2007) bei ca. einem Fünftel der Patienten mit einer Konversionsstörung eine begleitende affektive Störung und nur bei 1,6 % eine zusätzliche PTBS. Bei 77 % der Patienten fanden sich keine psychiatrischen Komorbiditäten. Achse-II-Störungen wurden nicht mit erhoben.  h. unter Ausschluss sämtlicher Störungen der Sensorik). Obwohl es sich hierbei im Gegensatz zur Studie von Deveci und Mitarbeitern (2007; die Rekrutierung fand in der Allgemeinbevölkerung statt) um stationäre Patienten handelt, fielen die Komorbiditätsraten ähnlich aus: 26 % hatten eine begleitende affektive Störung, 7 % eine begleitende Angststörung, 66 % wiesen keine Achse-I-Komorbiditäten auf.

Dell (2009a) geht entsprechend davon aus, dass es aufgrund unterdrückter bzw. nicht mitgeteilter Identitätswechsel (»Switches«) eher zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Fallzahlen kommt. In einer neueren Arbeit von Reinders und Mitarbeitern (2012) konnten schließlich DIS-Patienten von jenen, die eine DIS nur simulierten, hinsichtlich ihrer psychophysiologischen (u. a. Herzrate, Blutdruck) wie auch neuronalen Aktivitäten (zerebraler Blutfluss) erstmals unterschieden werden. Ein wesentlicher Kritikpunkt an der tatsächlichen Existenz der Störung ist die vielfache Aussage von Therapeuten, dass sie in ihrer gesamten therapeutischen Laufbahn noch keine DIS diagnostiziert hätten.

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