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Psycholinguistik by Rainer Dietrich, Johannes Gerwien

By Rainer Dietrich, Johannes Gerwien

Anhand der leitenden Fragestellung Welche kognitiven Voraussetzungen und Prozesse machen die menschliche Sprachfähigkeit aus? bietet der Band eine umfassende Einführung in die Psycholinguistik. Er präsentiert die folgenden Teilgebiete: Sprachliches Wissen, Spracherwerb, Sprechen, Sprachverstehen sowie Störung und Krankheit des Sprachsystems. Eine umfangreiche Bibliographie und ein Sachregister schließen den Band ab. - Die dritte Auflage wurde vollständig neu bearbeitet sowie aktualisiert und berücksichtigt insbesondere neuere neurowissenschaftliche Erkenntnisse. Im zweifarbigen format.

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Psycholinguistik

Anhand der leitenden Fragestellung Welche kognitiven Voraussetzungen und Prozesse machen die menschliche Sprachfähigkeit aus? bietet der Band eine umfassende Einführung in die Psycholinguistik. Er präsentiert die folgenden Teilgebiete: Sprachliches Wissen, Spracherwerb, Sprechen, Sprachverstehen sowie Störung und Krankheit des Sprachsystems.

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In Grammatisches Wissen 45 der Psycholinguistik nimmt die sog. Reprasentationsfrage in den letzten zwanzig Jahren einen wichtigen Platz ein, wie wir sehen werden. Die vierte und zugleich jungste Arbeitsrichtung gilt der Frage nach der biologischen Seite der mentalen Grammatik, also der neuronalen Entsprechung dieses Wissens, speziell seiner Lokalisation im Gehirn, kurz der Lokalisationsfrage. 1 Die Universalitatsfrage Antworten auf die Universalitatsfrage nehmen zu zwei Aspekten dieser Frage Stellung; zum einen wird untersucht, worin das universale Grammatikwissen besteht, zum zweiten, ob dieser Bestandteil des angeborenen Wissens des Menschen von anderen Systemen der genetisch verankerten geistigen Ausstattung des Menschen wesentlich verschieden ist.

Wer eine Sprache beherrscht, verfligt aber zudem liber Wissen darliber, dass ein Wort den anderen Wortern seines mentalen Lexikons auf unterschiedliche Weise benachbart ist. f. Die semantische Erklarung flir diese Intuition ist, dass zwischen Wortbedeutungen Sinnrelationen bestehen und dass es zwischen Bruder und Schwester mehr oder andere sind als zwischen Bruder und Stein. Bruder und Schwester stehen zueinander in der Sinnrelation der Ko-Hyponomie. Sie sind beide Hyponyme zu Kind und sie sind im Deutschen die beiden einzigen Verwandtschaftsbezeichnungen, die zu Kind hyponym sind.

5 ausfilhrlich behandelt wird. Eine se it langem bekannte und aufFrazier (1979) zurilckgehende Beobachtung ist die vom sog. Sackgasseneffekt (garden path-Effekt). Gibt man Versuchpersonen den Satz zu horen, Dtto versprach Maria im Urlaub keine Zigaretten mehr anzuvertrauen, so beobachtet man haufig eine Storung im Verstehensvorgang am Ende des Satzes. Keine Storung tritt hingegen auf, wenn in dem Satz das letzte Verb durch anzunden ersetzt wird. Das haufig zitierte englische Testsatzpaar lautet The horse raced past the barn fell (garden path-Effekt) und The horse that raced past the barn fell (kein garden path-Effekt).

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